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Tatort Stadion
Im November 2001 wurde in Berlin die Ausstellung "Tatort Stadion" eröffnet. Die Ausstellung ist ein Projekt des Bündniss aktiver Fußballfans, kurz: BAFF (www.aktive-fans.de) und wurde mit finanzieller Unterstützung des europäischen FARE-Netzwerks (football against racism in europe) erstellt. In der Ausstellung werden rassistische und faschistischer Vorfälle rund und in

den bundesdeutschen Stadien dokumentiert.
Unter der Schirmherrschaft des Bundestagspräsidenten W. Thierse und des Bundesligaspielers Michael Preetz (Hertha BSC) wird die Ausstellung in den folgenden Monaten in verschiedenen deutschen Städten gezeigt. Aufgrund des aktuellen Konflikts mit dem DFB um die "Mayer-Vorfelder-Wand" zog Micheal Preetz im Januar 2002 seine Schirmherrschaft inzwischen zurück. Derzeit gastiert Tatort Stadion in Hamburg. Die weiteren Standort sind noch nicht endgültig geklärt. Bochum, Frankfurt, München und Leipzig könnten die nächsten Gastgeber der Ausstellung sein.
Die Ausstellung belegt den Versuch der rechten Szene, die Kurven politisch zu unterwandern, zeigt den ganz allwöchentlichen Rassismus in den Stadien und berichtet über den Widerstand gegen solche Entwicklungen beim Fußball. Doch auch nach Eröffnung dieser Ausstellung wird der Rassismus weder aus den Kurven noch den Köpfen verschwinden. Das Projekt einer fortlaufenden Dokumentation fremdenfeindlicher Vorfälle in den Stadien, sowie neonazistischer Unterwanderung der Fanszene, soll an die Ausstellung anknüpfend auch darüberhinaus Handlungsperspektiven aufzeigen und das Thema im Bewußtsein halten. Ein erster Schritt, dieses Ausstellungsprojekt aktuell weiterzuführen, ist die "Ins-Netz-Stellung" (www.tatort-stadion.de) der bisher vorhandenen Texte und Bilder. In Zusammenarbeit mit dem FC St. Pauli Sponsor "Securvita" konnte auch dies ermöglicht werden.
Desweiteren ist diese homepage entstanden, auf deren Seiten tagesaktuell (www.tatort-stadion-aktuell.de) solche Vorfälle dokumentiert, diskutiert und recherchiert werden können. Besonderen Dank geht hierbei an d-a-s-h.com, einem Projekt des JFF (Münchner Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis), gefördert vom BMFSFJ (Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend), die durch eine Anschubfinanzierung und technischer Support die Voraussetzung dafür boten.
Im Bemühen um eine umfassende Dokumentation aller Vorfälle wird das Netzwerk der bundesweit organisierten BAFF-Aktivisten aktiv sein. Darüber hinaus.
sind natürlich auch andere verbindliche "Zuarbeiter/innen" nötig, um diese Seite zu einem seriösen Nachschlagewerk zu machen.
Per e-mail können uns jederzeit aktuelle Meldungen, Geschehnissen oder Diskussionsbeiträge zugesandt werden. Diese werden von uns, soweit möglich, auf ihre Stichhaltigkeit überprüft und ins Netz gestellt. Wir behalten uns natürlich vor Beiträge als Meinung, Bericht oder Erlebnis von Einzelpersonen (selbstverständlich anonymisiert) zu kennzeichnen, um unseren Lesern/innen kenntlich zu machen, was die Quelle eines solchen Eintrags ist. Ebenso bemühen wir uns darum, jede mögliche Quelle zu nennen.
Im Archiv befinden sich aktuelle Vorfälle, die nur in eins, zwei Sätzen und ohne Quellenangabe, dokumentiert wurden. Diese sind Ergebnis der vorrausgegangenen Ausstellungsrecherche. In Zukunft sollen Berichte mit genauem Datum/Quelle versehen werden. Weil wir aber keinen Grund hatten an der Stichhaltigkeit der recherchierten Vorfälle durch die Ausstellungsmacher zu zweifeln, beschloßen wir diese auch in vorliegender Kurzform mit aufzunehmen.
Ein Forum soll die Möglichkeit bieten, das Dokumentierte breit zu diskutieren und gegebenenfalls auch zu ergänzen oder korrigieren. In einem Gästebuch haben Besucher der Seiten die Gelegenheit Grüße, Kritik oder auch einfach nur ihre homepage als Banner zu hinterlassen. Zum Abschluß sei all den vielen BAFF-Mitgliedern gedankt, die in mehrwöchiger, ehrenamtlicher Arbeit dies alles ermöglichten und weiter ermöglichen werden.
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